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Carbonatisierung Die Carbonatisierung ist kein einmaliger Prozess. Bei ausreichendem Wasserangebot erfolgt die eigentliche Verfestigung erst durch wiederholte Auflösung und Ausfällung des Calciumcarbonats. Damit verbundene Umkristallisationen führen zur Heilung möglicherweise entsandener Haar- und Schwundrisse an bewitterten Putzoberflächen. Die Putzhärtung erfolgt beim Luftkalkmörtel von der Putzoberfläche ausgehend nach innen, was in der Zeit unmittelbar nach Putzauftrag bem Abklopfen der Oberfläche aufgrund von Resonanzeffekten, fälschlicherweise als "Hohlliegen" der Putzlage gedeutet werden kann. Durchgehende Erhärtung einer 2 cm Putzschickt nach ca. 80 Tagen (Laborwert, abhängig von Diffusionsvorgängen) Alterungsverhalten / Druckfestigkeit Langsam ansteigende kalktypisch spannungsarme und durch den hohen Luftporenanteil auch im Putzinnern gleichmäßige Festigkeitsentwicklung durch fortschreitende Carbonatisierung. Bei entsprechendem Unterhalt des Anstrichs dauerhaft haltbar und ohne Neigung zum Abscheren von niedrigfesten Untergründen. Druckfestigkeit der Standardrezepturen nach 28 Tagen am Laborprüfling: 1,5 N/mm², auf Ziegelmauerwerk: ca 3,5 - 4 N/mm². Edyn-Modul, 28 Tage, Wert: 5500 N/mm². Dichte ca. 1,8. pH-Wert: >12
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Porenstruktur: Im Unterschied zu üblichen Luftporenbildnern entwickeln sich die Luftporen im SOLUBEL -Luftkalkmörtel von selbst. Sie entstehen erst an der Wand im Ansteifungsvorgang während der Austrocknung. Der Luftporengehalt des Festmörtels liegt bei über 30 %, mit unterschiedlichem Porendurchmesser. Wasserdampfdurchlässigkeit Luftkalkmörtel ist besonders wasserdampfdurchlässig und erfüllt die Anforderungen nach DIN 18550. Eine unzulässige Feuchtigkeitserhöhung in der Wand duch innere Kondensation wird sicher vermieden. Trocknungsverhalten Grundsätzlich gibt SOLUBEL -Luftkalkmörtel aufgenommenes Wasser je nach Umgebungsbedingungen schnell wieder ab. Die kalktypisch leichte Fleckenbildung nach Beregnung verschwindet bei Austrocknung und verringert sich bei zunehmender Standzeit durch fortschreitende Carbonatisierung. Der kapillare Wassertransport findet vorrangig in Kleinporen statt. Der hohe Luftporengehalt von SOLUBEL -Luftkalkmörtel behindert ihn, außerdem kühlt der Putz und somit auch der Untergrund weniger aus. Als Folge fällt weniger Tauwasser aus der täglichen kondensierten Luftfeuchte an. Die im SOLUBEL -Luftkalkmörtel entstehenden Grobporen sind nicht hydrophob versiegelt. Das verhindert Wasser- und Salzstau im Putzgrund und begünstigt die Wirkungsweise von SOLUBEL -Luftkalkmörtel als Opferputz.
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